Kartoffelpuffer! Weißte bescheid! Außen knusprig, innen püreehaft. Geht immer.
Der Friese, der kombiniert diese an sich "salzige" Speise gern mit etwas Süßem - klassisch: Apfelmus. Andere essen auch Zuckerrübensirup dazu. Da ist sie dann wieder: die broken Sööt, die "gebrochene Süße" der Norddeutschen Küche. Muss aber nicht sein!
Kartoffelpuffer mag ich am liebsten mit Salzigem - hier ein paar Vorschläge: Matjes, Räucherfisch, Remouladensoße.
Aber erst einmal: der Kartoffelpuffer!
Wie bei allem mit Kartoffeln die Grundfrage: festkochend? Vorwiegend festkochend? Mehlig? Und wie immer bei dieser Frage: "Es kommt drauf an" ... Bei festen Kartoffeln wird das Ergebnis crispiger, man wird wohl etwas Stärke dazugeben müssen, damit sie zusammenhalten. Mehlige, also stärkehaltigere, Kartoffeln erzielen ein Produkt, das innen noch etwas cremig ist. Man sollte sie nicht zu sehr "auspressen". Klingt unlogisch, ist aber so!
Zutaten
- Da in Österreichs Supermärkten mehlige Kartoffeln schwerer erhältlich sind als (vorwiegend) festkochende - nehmen wir die! Sie liefern eine knusprigere Struktur. Gerade benutzte ich "Heurige". Die sind besonders stärkearm und brauchen jedenfalls ein Ticken zusätzlicher Stärke nach dem Auspressen ... davon nehme ich geschält (!) 500g
- 1 Eigelb
- 1 kleine Zwiebel
- 1 TL Kartoffel-Stärke
- Salz, Pfeffer
Zubereitung
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Kartoffeln reiben und im Weimarer Kartoffelsäckchen auswringen. Unten re.: Wasser und Stärke |
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Im Sack vorm Auswringen (links) - Ausgewrungen und Zwiebel bei! (rechts) |








































